Wir wollen keine Musikschulgebühren für Kinder erhöhen!
Musikunterricht gehört wie Mathematik, Deutsch und Englisch zur Persönlichkeitsbildung von jungen Menschen. Ihre Fähigkeiten kommen später der gesamten Gesellschaft zugute. Darum soll auch die gesamte Gesellschaft die Ausbildung junger Menschen finanzieren. Kinder können sich ihre Ausbildung nicht selbst finanzieren.
Die Musikschule ist eine mit Steuergeldern subventionierte Einrichtung. Ein Drittel der Kinder unserer Gemeinde kann sich aber monatliche Gebühren von 65 Euro für Musikunterricht nicht leisten. Bei den zusätzlichen Unkosten für Noten und Instrumente kommen schnell 100 Euro Monatsbelastung pro Kind zusammen. Wir halten es für nicht angemessen, eine gemeindliche Einrichtung zu betreiben, die gerade von der ärmeren Bevölkerung nicht genutzt werden kann.
Die Gemeinde lässt sich eine Klage gegen den überregionalen Hochwasserpolder in Feldolling mehr als das Doppelte des gesamten jährlichen Musikschuletats kosten. Die Klage ist aussichtslos, soll aber ein politisches Signal sein. Mit diesem Geld könnten die Musikschulgebühren über Jahre gesenkt werden. Das wäre für uns das bessere und sinnvollere Signal für unsere junge Generation.
Christof Langer
Gemeinderat
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